Rehearsa

«Das Leben ist keine Generalprobe» ist ein Zitat von Hermann Scherer, dem bekannten Erfolgsautor und Redner. Er trifft mit seiner provokativen Art wieder einmal mehr den Nagel auf den Kopf.

Ich bin nämlich auch der Überzeugung, dass es keinen Sinn macht, das Leben als Hauptprobe zu sehen und darauf zu warten oder eben zu proben, dass es dann endlich wirklich losgeht. Vielmehr findet unser Leben täglich statt. Wir können nicht proben für das, was uns morgen erwarten wird. Sondern es geht meines Erachtens darum, dass wir uns den täglichen Herausforderungen stellen und das Beste aus jeder Situation machen. Ich persönlich habe dafür ein ganz einfaches Rezept: Wenn etwas nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe, betrachte ich dies als Lernerfahrung und versuche es beim nächsten Mal besser zu machen. So ist auch jeder Misserfolg eine Erfahrung die einem weiter bringt. Das nicht Opportunismus, sondern vielmehr ein Abfinden mit der Tatsache, dass wir die Vergangenheit nie ändern können. Also lernen wir daraus und Misserfolge erhalten sofort einen Nutzen.

Viel Spass beim heutigen Lernen!

Beat R. Wicki

Mental Reservations

Der ehemalige Südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela sagte einmal: «Vorbehalte in sich zu tragen ist wie Gift zu trinken und darauf zu warten, dass der andere daran stirbt». Einmal mehr hat er damit seine grosse Weisheit und Lebenserfahrung bewiesen mit der er schlussendlich auch den Wechsel der Regenbogennation vom System der Apartheid in die Neuzeit wesentlich mitgestaltet hatte.
Grundsätzlich versuche ich immer offen durchs Leben zu gehen und somit möglichst wenig Vorbehalte zu haben. Auch ich bin bloss ein Mensch und das gelingt mir nicht immer. Daher holt mich diese Aussage von Nelson Mandela immer wieder auf den Boden und ich werde mir bewusst, dass Vorbehalte nichts mit der Realität zu tun haben und nur bei mir liegen. Daher versuche ich diese immer gleich abzulegen.
Ich wünsche Ihnen viel Spass dabei, dies auch zu versuchen.

Inner Middle

Heute bin ich mit guten Freunden unterwegs auf der Älggialp. Dies ist der geografische Mittelpunkt der Schweiz und daher Grund genug, sich einige Gedanken zur eigenen Mitte zu machen.

Eine der grössten Herausforderungen in der heutigen Zeit ist die enorme Informationsflut und die damit verbundene Hektik. Hatte man vor Jahren noch Zeit Entscheidungen zu überdenken, werden diese heute nahezu zeitlos verlangt – oder eben online. Genau dies ist wohl auch die grösste Herausforderung für Manager. Man ist rund um die Uhr online und stellt sich oft vor, dass die Kunden auch rund um die Uhr Antworten erwarten. Hier braucht es Standfestigkeit und Ruhe um zu widerstehen. Natürlich gehört es nach wie vor zum guten Ton, z.B. eine E-Mail innerhalb von 24 Stunden zu beantworten. Es braucht aber nicht immer die finale Antwort zu sein, man darf einem Kunden auch mitteilen, dass man mehr Zeit für seriöse Abklärungen braucht und dann die Antwort auf später terminieren.

Um auf diese Weise reagieren zu können, braucht ein Manager aber sicherlich eine innere Balance. Er muss seine innere Mitte kennen, wobei wir zurück beim Thema sind. Kennt man seine Mitte, kann man sich jederzeit selber ausbalancieren und hat automatisch einen Ausgleich zur Hektik im Geschäftsalltag. Möglichkeiten die innere Mitte zu finden sind die fantastischen Weisheiten des taoistischen Gesichter-Lesens oder der Chinesischen Astrologie. Möchte man auch noch ein unterstützendes Umfeld schaffen, sind die Grundlagen von Feng-Shui perfekt dazu geeignet. Möchten Sie in einem dieser Bereiche Unterstützung erhalten, melden Sie sich bei mir. Ich habe nicht bloss grosse Erfahrungen, sondern auch fundierte Ausbildungen in all diesen Bereichen.

Well Done!

Der Stagiaires-Kurs Sommer 2017 konnte mit Erfolg abgeschlossen werden. Am letzten Samstag sind 34 junge motivierte Berufsleute in ihr Praktikum gereist. Bereits am selben Abend haben die ersten mit der Arbeit begonnen.

Meinem ganzen Team hat es echt Freude bereitet, unsere zukünftigen Kolleginnen und Kollegen bei einem Schritt auf ihrer Karriereleiter unterstützen zu dürfen. Ich wünsche allen viel Spass, Freude und Durchhaltewillen im Praktikum.

Möchten Sie auch einen Studierenden aus dem Stagiaires-Programm in Ihrem Betrieb übernehmen? Nehmen Sie Kontakt auf mit mir! Das Winter-Programm startet bereits am 10.12.17.

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Knowledge – Wissen

Platon, ein antiker griechischer Philosoph war ein Schüler von Sokrates und lebte von 428 bis 348 v.Chr. Er beschäftigte sich unter anderem mit dem Wissen und etablierte den bekannten Satz: «Ich weiss, dass ich nichts weiss», den ich kürzlich wieder gehört habe. Der Satz hat mich zu diesem Blog inspiriert.

Man kann dieses bekannte Zitat zum einen im Sinne von Platon interpretieren. Andererseits kann man es auch als Lebensphilosophie nutzen. Für mich ist es dies auf jeden Fall. Denn wenn ich weiss, dass ich nichts weiss, bin ich grundsätzlich darauf eingestellt weiter zu kommen und offen für ständiges Lernen. Das Leben besteht ja schliesslich daraus, neue Erfahrungen zu machen und zu lernen. Unter anderem darum begeistert mich das Bildungswesen. Die Ausbildung junger Menschen, um ihnen einen optimalen Start in die Berufslaufbahn zu ermöglichen, ist faszinierend.

Gerne helfe ich auch Ihnen bei Ihren Bildungsprojekten. Kontaktieren Sie mich gleich jetzt!

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They are back again!

Gestern haben 34 hoffnungsvolle, motivierte junge Studierende aus Tschechien, der Slowakei und Ungarn unser Stagiaires-Programm begonnen. Sie werden nun während zwei Wochen unseren Weiterbildungskurs in Luzern absolvieren und anschliessend für dreieinhalb Monate in einem Hotel oder Restaurant in der Schweiz ihr Praktikum absolvieren.

Wir wünschen allen viel Erfolg dabei!

Decisions

Kürzlich habe ich in einem Interview den folgenden Satz gehört: Wer führt muss Entscheidungen treffen und wer entscheidet kann es nicht allen recht machen. Leider habe ich den Namen des Managers nicht mitbekommen, der das gesagt hat. Der Satz fasst meines Erachtens viele wesentliche Herausforderungen einer Führungskraft sehr passend zusammen.

Ich denke, dass es eine der Hauptaufgaben ist, dass ein Manager Entscheidungen trifft. Hat er seinen Job richtig verstanden, muss er die Entscheidungen nicht alleine treffen. Ein Manager hat ja ein Team von Fachberatern, welche ihm jeweils die wesentlichen Fakten für die Entscheidung liefern. Wichtig ist nun aber, dass der Manager seine Entscheidung aus einer anderen Perspektive trifft und alle Fakten betrachtet. Die beratenden Experten sehen meist nur einen oder wenige Aspekte und können somit nicht alles mit einbeziehen.

Der autokratische Führungsstil, bei dem der Patron einfach alleine entscheidet wird heute meist nicht sehr geschätzt. Man versucht seine Mitarbeitenden mit einzubeziehen und mitentscheiden zu lassen. Trotzdem entscheidet die verantwortliche Führungskraft am Schluss alleine, denn sie trägt auch die Verantwortung dafür. Somit ist es in der Natur der Sache, dass nicht immer alle mit Entscheidungen einverstanden sind, respektive aus ihrer Perspektive diese anders gefällt hätten. Wichtig scheint mir, dass man dies entsprechend kommuniziert und seine Mitarbeitenden wissen lässt, dass Entscheidungen aus sachlichen Überlegungen getroffen worden sind und nicht etwa als persönliche Niederlagen aufgefasst werden dürfen.

Suchen Sie weitere Tipps dazu? Kontaktieren Sie mich am besten gleich jetzt!

Beat R. Wicki

Entrepreneurship

Kürzlich habe ich einen Artikel über Anna Sacher gelesen und mich dann etwas vertiefter mit der Biografie dieser Grande Dame der Hotellerie beschäftigt. Anna Sacher wurde im Jahr 1859 in Wien als Tochter eines Fleischhauers geboren. 1880 heiratete sie den Hotelier Eduard Sacher, den Sohn der Erfinder der gleichnamigen Torte, welcher 1876 sein Hotel eröffnet hatte. Gemeinsam führten Sie das Haus bis zum Tod ihres Mannes im Jahr 1892. Danach übernahm Anna Sacher die volle Verantwortung und führte das Hotel äusserst erfolgreich weiter.

Grundlagen ihres Erfolges war zum einen ihre grosse Leidenschaft und ihr Unternehmergeist. Zum anderen soll sie ihre Mitarbeitenden mit grosser Umsicht und Weitblick geführt und motiviert haben, was in dieser Zeit wohl revolutionär war. Diese grundlegenden Kompetenzen sind auch heute noch wesentlich um ein Hotel erfolgreich zu führen. Es ist zum einen der Unternehmergeist, der es einem ermöglicht sich glasklar zu positionieren und somit genau die Kunden anzusprechen auf die man sich konzentrieren will. Zum anderen geht in dieser Branche nichts ohne die Mitarbeitenden in einer motivierenden Art einzubinden.

Möchten Sie mehr darüber erfahren? Gerne begleite ich Sie bei Ihrem Entwicklungsprozess.

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A Waiter’s Smile

Kürzlich hat mir ein Kollege das Buch „Im Frack um die Welt“ von Gustav Fruhmann empfohlen. Darin erzählt er in einer anschaulichen und unterhaltsamen Sprache seine Erlebnisse vom Piccolo bis zum Oberkellner auf vier unterschiedlichen Kontinenten. Das Motto des Buches ist „Ein Kellner der nicht lächeln kann, hätte lieber Gast werden sollen“. Speziell macht das Ganze, dass sein Bericht um 1996 beginnt, also um die vorletzte Jahrtausendwende.

Wie ich hier schon oft festgehalten habe, ist wohl das ehrliche Lächeln eines der wichtigsten Werkzeuge von Mitarbeitenden im Hotel – nicht bloss von Kellnern. Umso mehr hat es mich gefreut, dass dies in einem Buch so anschaulich bestätigt wird, obwohl das Buch vor über hundert Jahren handelt.

Damit die Mitarbeitenden lächeln können, ist es an der Führung, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen: ein positives Arbeitsklima! Interessiert wie Sie das erreichen können? Kontaktieren Sie mich gleich jetzt – ich freue mich darauf, Sie dabei zu unterstützen.

[de]Recently a colleague of mine recommend to me the book “In tails around the world” from Gustav Fruhmann (only available in German). He explains in a vivid and entertaining language his experiences from runner to head waiter on four continents. The slogan of the book is “A waiter who cannot smile, should have become better a guest”. The whole story gets special as the report starts in 1996, the penultimate turn of the millennium.

As I mentioned already many times at this place a true smile is one of the most important tools of staff members in a hotel – not just for waiters. Even more I become happy that it has been confirmed in this book that clear, even the book tells a story from more than one hundred years ago.

Making your staff smiling is the responsibility of the managers. They must provide respective conditions: a good working climate! Are you interested to work on this? Contact me just now – I am more than happy to support you in this. [/en]

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Light

«Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden als die Dunkelheit zu verfluchen» hat Konfuzius vor rund 2’500 Jahren gesagt. Das Zitat gefällt mir sehr gut, bringt es doch viele wesentliche Elemente auf den Punkt:

Zum einen ist das Licht sicherlich besser als die Dunkelheit. Auch wenn es bloss ein kleines Licht ist, hilft es mir zu sehen und damit Klarheit zu schaffen. Zum anderen geht es um die Thematik, seinen Fokus in die richtige Richtung zu lenken, nämlich auf das Positive. Also besser das kleine Licht anzünden als die Dunkelheit zu verfluchen.

Soviel als Anregung für den heutigen Tag 🙂.

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