Entrepreneurship

Kürzlich habe ich einen Artikel über Anna Sacher gelesen und mich dann etwas vertiefter mit der Biografie dieser Grande Dame der Hotellerie beschäftigt. Anna Sacher wurde im Jahr 1859 in Wien als Tochter eines Fleischhauers geboren. 1880 heiratete sie den Hotelier Eduard Sacher, den Sohn der Erfinder der gleichnamigen Torte, welcher 1876 sein Hotel eröffnet hatte. Gemeinsam führten Sie das Haus bis zum Tod ihres Mannes im Jahr 1892. Danach übernahm Anna Sacher die volle Verantwortung und führte das Hotel äusserst erfolgreich weiter.

Grundlagen ihres Erfolges war zum einen ihre grosse Leidenschaft und ihr Unternehmergeist. Zum anderen soll sie ihre Mitarbeitenden mit grosser Umsicht und Weitblick geführt und motiviert haben, was in dieser Zeit wohl revolutionär war. Diese grundlegenden Kompetenzen sind auch heute noch wesentlich um ein Hotel erfolgreich zu führen. Es ist zum einen der Unternehmergeist, der es einem ermöglicht sich glasklar zu positionieren und somit genau die Kunden anzusprechen auf die man sich konzentrieren will. Zum anderen geht in dieser Branche nichts ohne die Mitarbeitenden in einer motivierenden Art einzubinden.

Möchten Sie mehr darüber erfahren? Gerne begleite ich Sie bei Ihrem Entwicklungsprozess.

A Waiter’s Smile

Kürzlich hat mir ein Kollege das Buch „Im Frack um die Welt“ von Gustav Fruhmann empfohlen. Darin erzählt er in einer anschaulichen und unterhaltsamen Sprache seine Erlebnisse vom Piccolo bis zum Oberkellner auf vier unterschiedlichen Kontinenten. Das Motto des Buches ist „Ein Kellner der nicht lächeln kann, hätte lieber Gast werden sollen“. Speziell macht das Ganze, dass sein Bericht um 1996 beginnt, also um die vorletzte Jahrtausendwende.

Wie ich hier schon oft festgehalten habe, ist wohl das ehrliche Lächeln eines der wichtigsten Werkzeuge von Mitarbeitenden im Hotel – nicht bloss von Kellnern. Umso mehr hat es mich gefreut, dass dies in einem Buch so anschaulich bestätigt wird, obwohl das Buch vor über hundert Jahren handelt.

Damit die Mitarbeitenden lächeln können, ist es an der Führung, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen: ein positives Arbeitsklima! Interessiert wie Sie das erreichen können? Kontaktieren Sie mich gleich jetzt – ich freue mich darauf, Sie dabei zu unterstützen.

[de]Recently a colleague of mine recommend to me the book “In tails around the world” from Gustav Fruhmann (only available in German). He explains in a vivid and entertaining language his experiences from runner to head waiter on four continents. The slogan of the book is “A waiter who cannot smile, should have become better a guest”. The whole story gets special as the report starts in 1996, the penultimate turn of the millennium.

As I mentioned already many times at this place a true smile is one of the most important tools of staff members in a hotel – not just for waiters. Even more I become happy that it has been confirmed in this book that clear, even the book tells a story from more than one hundred years ago.

Making your staff smiling is the responsibility of the managers. They must provide respective conditions: a good working climate! Are you interested to work on this? Contact me just now – I am more than happy to support you in this. [/en]

Light

«Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden als die Dunkelheit zu verfluchen» hat Konfuzius vor rund 2’500 Jahren gesagt. Das Zitat gefällt mir sehr gut, bringt es doch viele wesentliche Elemente auf den Punkt:

Zum einen ist das Licht sicherlich besser als die Dunkelheit. Auch wenn es bloss ein kleines Licht ist, hilft es mir zu sehen und damit Klarheit zu schaffen. Zum anderen geht es um die Thematik, seinen Fokus in die richtige Richtung zu lenken, nämlich auf das Positive. Also besser das kleine Licht anzünden als die Dunkelheit zu verfluchen.

Soviel als Anregung für den heutigen Tag 🙂.

Smile

Wer alles mit einem Lächeln beginnt, dem wird das meiste gelingen habe ich kürzlich als Zitat von Dalai Lama gelesen. Das hat doch wie eigentlich alles was dieser weise Mann sagt, sehr viel Wahres dabei.

Wenn ich in einem neuen Hotel Einchecke ist schlussendlich das herzliche Lächeln der Rezeptionistin viel wichtiger als die Infrastruktur. Es ist meines Erachtens wieder vermehrt der Mensch der zählt und nicht die Einrichtung oder das Design. Diese Aspekte sind schon auch wichtig. Eine tolle Infrastruktur und das beste Design können jedoch keine fehlende Freundlichkeit wettmachen. Mit einem ehrlichen Lächeln kann aber man ein Lapsus wieder kompensiert werden.

Viel Spass beim Lächeln heute :-)!

Beat R. Wicki, Entrepreneur Swiss Hospitality Academy

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Communication

In Bezug auf einen aktuellen internationalen Konfliktherd hörte ich kürzlich am Radio den diplomatischen Grundsatz: Besser man spricht miteinander statt übereinander. Der Grundsatz gefällt mir sehr und lässt sich auch gut auf das Geschäftsleben übertragen:

In all meinen bisherigen Führungspositionen habe ich immer versucht, ein Vertrauensverhältnis mit allen Mitarbeitenden aufzubauen. So musste möglichst nichts hinten rum kommuniziert werden. Es hatte auch jeder Mitarbeitende direkten Zugang zu mir, wenn Fragen auftauchten. Die jährlichen anonymen Befragungen der Mitarbeitenden waren für mich dann auch keine Überraschungen mehr, sondern vielmehr einfach eine Bestätigung dessen was ich schon wusste.

Ich habe den Grundsatz in übertragenem Sinn auch auf den oft haarsträubenden E-Mail-Verkehr angewandt. Jeder kennt das mit x Antworten und jedes Mal werden noch einige Personen mehr ins cc genommen. Da habe ich immer den Grundsatz walten lassen, dass es eine E-Mail und maximal zwei Antworten gibt. Danach muss entweder telefoniert oder zusammengesessen werden.

Suchen Sie auch Offenheit und Klarheit in der Kommunikation? Ich berate Sie gerne dabei.

Beat R. Wicki

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Mistakes

Laurence J. Peter (1919 – 1990) hat nicht nur das nach ihm benannte Peter-Prinzip beschrieben, sondern weist auch eine ganz spannende Biografie auf. Er war als Lehrer, Erziehungs- und Sozialberater, Schulpsychologe, Gefängnislehrer und Professor tätig. Er hat unter anderen – wohl basierend auf seinen vielfältigen eigenen Erfahrungen – folgendes Zitat veröffentlicht: „Fehler vermeidet man, indem man Erfahrung sammelt. Erfahrung sammelt man, indem man Fehler macht.“

Dieses Zitat bringt meines Erachtens einen wichtigen Aspekt der Unternehmensführung auf den Punkt: Fehler sind zwar ärgerlich aber schlussendlich eine Chance zur Weiterentwicklung. Darum sollte in Unternehmen eine gute Fehlerkultur vorhanden sein. Das bedeutet ganz einfach, dass Fehler gemacht werden dürfen. Fehler müssen aber möglichst erkannt werden, damit man keine negativen Auswirkungen auf die Kunden hat. Zusätzlich soll aus den Fehlern gelernt werden, damit man diese nicht wiederholt. So können Fehler zur laufenden Weiterentwicklung beitragen.

Interessiert Sie der Aufbau einer positiven Fehlerkultur? Gerne helfe ich Ihnen dabei – kontaktieren Sie mich!

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Changes

Eigentlich sind die meisten Menschen Gewohnheitstiere und lieben Veränderungen nicht sonderlich. Ich vermute, dass dies damit zu tun hat, dass Veränderungen immer auch den Aspekt der Unsicherheit beinhalten und damit eine gewisse Verunsicherung auslösen. Dabei hat der griechische Philosoph Heraklit von Ephesos vor rund 2’500 Jahren schon festgehalten, dass nichts so beständig ist, wie der Wandel.

Dies gilt insbesondere auch für den Geschäftsalltag. Natürlich wäre es oft bequemer und auch angenehmer, wenn mal alles eine Zeit so bleibt, wie wir es für gut befinden. Und genau das wird es nicht, denn die Veränderung ist das Wesen der Zeit. Der Verlauf der Zeit zieht Wachstum nach sich und Wachstum ist auch immer eine Veränderung. Das bedeutet für uns, dass wir die Wahlmöglichkeit haben. Einerseits können wir die Veränderung akzeptieren und versuchen, sie als Chance zu nutzen. Ansonsten werden wir automatisch von den laufenden Veränderungen beeinflusst und geben damit auch unsere Einflussmöglichkeiten auf das Geschehen um uns herum auf. Welchen Weg wählen Sie? Meine Entscheidung als Unternehmer ist klar – ich unternehme J!

Beat R. Wicki, Entrepreneur

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Reliability

Einer meiner Freunde, Jon Foster-Pedley, Direktor der Henley Business School Afrika, postete kürzlich auf LinkedIn den folgenden Kommentar: “Manche Leute verstehen nicht, was es bedeutet etwas zu erledigen. Es ist eine einfache Sache. Davon sprechen bedeutet nicht, etwas zu erledigen. Daran denken bedeutet nicht, etwas zu erledigen. Etwas tun, bedeutet etwas zu erledigen.”

Das tönt sehr einfach aber viele Leute verstehen nicht wirklich was es heisst, Aufgaben zu erledigen. Das führt mich zu einer grundlegenden Fertigkeit, welche im heutigen Geschäftsalltag extrem wichtig ist: Zuverlässigkeit. Es ist nämlich in Zeiten von Internet nicht mehr entscheidend Wissen zu haben – das ist vorhanden. Vielmehr geht es darum Wissen im rechten Moment und auf die richtige Weise anzuwenden.

Darum lege ich bei allen Bildungsprogrammen bei denen ich involviert bin grossen Wert auf die Soft Skills wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit oder Freundlichkeit. Diese sind heutzutage sehr wichtig, wenn es darum geht eine Arbeitsstelle zu finden und speziell wenn es dann nach der Einstellung darum geht den ersten positiven Eindruck zu bestätigen. Möchten Sie das ausprobieren? Stellen Sie einen meiner Stagiaires in Ihrem Betrieb an!

 

Jon Foster-Pedley, Dean and Director of Henley Business School Africa

 

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Easy Gone

Auf unserer kürzlichen Geschäftsreise freuten wir uns schon lange auf ein bestimmtes Restaurant. Es war nicht sicher ob es der Zeitplan zulässt, dass wir dort essen. Das Restaurant ist für lokale Verhältnisse extrem teuer, war aber immer eine wahre Gaumenfreude und wir haben unsere harte Arbeit damit belohnt.

Es hat auch diesmal geklappt und um 19:30 haben wir das Restaurant dann voller Vorfreude betreten. Anders als die letzten Male war es deutlich besser besetzt. Wir konnten uns trotzdem einen schönen Tisch aussuchen. Die Speisen waren nach wie vor gut aber nicht mehr so ausgezeichnet wie in den Vorjahren. Vor allem aber hat der Service stark nachgelassen. So wurde uns zum Beispiel der Wein dekantiert, was ich grundsätzlich als sehr schön empfinde. Wenn die Kellnerin diesen aber wie Mineralwasser umschüttet ist es schade um den Wein. Um 21:15 war dann die Küche schon geschlossen und ein Dessert konnte gar nicht mehr bestellt werden. Obwohl wir am Schluss die einzigen Gäste waren mussten wir fast 15 Minuten auf die Rechnung warten.

Schade, aber es ist halt so, dass ein guter Eindruck schneller zerstört als aufgebaut ist.

Beat R. Wicki

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It could be easy

Kürzlich habe ich auf einer Geschäftsreise wiederum im Novotel Budapest Centrum übernachtet. Dabei habe ich eine weitere tolle Idee entdeckt, welche nachahmenswert ist.

Anstatt zu jammern, dass die Konkurrenz zu gross und dadurch das Restaurant leer ist, klebte einfach ein schön bedrucktes Post-it am Spiegel mit einem Hinweis auf das schöne hausinterne Restaurant. Natürlich haben wir das Angebot genutzt und wurden nicht bloss mit ausgezeichneter ungarischer Küche verwöhnt, sondern auch noch durch dezente Live-Musik überrascht. Wo werden wir wohl bei unserem nächsten Aufenthalt in Budapest übernachten und essen?

Oft sind es ganz einfache Ideen, welche zum Erfolg führen. Wir inspirieren Sie auch gerne zu solch tollen Lösungen. Kontaktieren Sie mich einfach – am besten gleich jetzt!

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