Communication

In Bezug auf einen aktuellen internationalen Konfliktherd hörte ich kürzlich am Radio den diplomatischen Grundsatz: Besser man spricht miteinander statt übereinander. Der Grundsatz gefällt mir sehr und lässt sich auch gut auf das Geschäftsleben übertragen:

In all meinen bisherigen Führungspositionen habe ich immer versucht, ein Vertrauensverhältnis mit allen Mitarbeitenden aufzubauen. So musste möglichst nichts hinten rum kommuniziert werden. Es hatte auch jeder Mitarbeitende direkten Zugang zu mir, wenn Fragen auftauchten. Die jährlichen anonymen Befragungen der Mitarbeitenden waren für mich dann auch keine Überraschungen mehr, sondern vielmehr einfach eine Bestätigung dessen was ich schon wusste.

Ich habe den Grundsatz in übertragenem Sinn auch auf den oft haarsträubenden E-Mail-Verkehr angewandt. Jeder kennt das mit x Antworten und jedes Mal werden noch einige Personen mehr ins cc genommen. Da habe ich immer den Grundsatz walten lassen, dass es eine E-Mail und maximal zwei Antworten gibt. Danach muss entweder telefoniert oder zusammengesessen werden.

Suchen Sie auch Offenheit und Klarheit in der Kommunikation? Ich berate Sie gerne dabei.

Beat R. Wicki

Mistakes

Laurence J. Peter (1919 – 1990) hat nicht nur das nach ihm benannte Peter-Prinzip beschrieben, sondern weist auch eine ganz spannende Biografie auf. Er war als Lehrer, Erziehungs- und Sozialberater, Schulpsychologe, Gefängnislehrer und Professor tätig. Er hat unter anderen – wohl basierend auf seinen vielfältigen eigenen Erfahrungen – folgendes Zitat veröffentlicht: „Fehler vermeidet man, indem man Erfahrung sammelt. Erfahrung sammelt man, indem man Fehler macht.“

Dieses Zitat bringt meines Erachtens einen wichtigen Aspekt der Unternehmensführung auf den Punkt: Fehler sind zwar ärgerlich aber schlussendlich eine Chance zur Weiterentwicklung. Darum sollte in Unternehmen eine gute Fehlerkultur vorhanden sein. Das bedeutet ganz einfach, dass Fehler gemacht werden dürfen. Fehler müssen aber möglichst erkannt werden, damit man keine negativen Auswirkungen auf die Kunden hat. Zusätzlich soll aus den Fehlern gelernt werden, damit man diese nicht wiederholt. So können Fehler zur laufenden Weiterentwicklung beitragen.

Interessiert Sie der Aufbau einer positiven Fehlerkultur? Gerne helfe ich Ihnen dabei – kontaktieren Sie mich!

Changes

Eigentlich sind die meisten Menschen Gewohnheitstiere und lieben Veränderungen nicht sonderlich. Ich vermute, dass dies damit zu tun hat, dass Veränderungen immer auch den Aspekt der Unsicherheit beinhalten und damit eine gewisse Verunsicherung auslösen. Dabei hat der griechische Philosoph Heraklit von Ephesos vor rund 2’500 Jahren schon festgehalten, dass nichts so beständig ist, wie der Wandel.

Dies gilt insbesondere auch für den Geschäftsalltag. Natürlich wäre es oft bequemer und auch angenehmer, wenn mal alles eine Zeit so bleibt, wie wir es für gut befinden. Und genau das wird es nicht, denn die Veränderung ist das Wesen der Zeit. Der Verlauf der Zeit zieht Wachstum nach sich und Wachstum ist auch immer eine Veränderung. Das bedeutet für uns, dass wir die Wahlmöglichkeit haben. Einerseits können wir die Veränderung akzeptieren und versuchen, sie als Chance zu nutzen. Ansonsten werden wir automatisch von den laufenden Veränderungen beeinflusst und geben damit auch unsere Einflussmöglichkeiten auf das Geschehen um uns herum auf. Welchen Weg wählen Sie? Meine Entscheidung als Unternehmer ist klar – ich unternehme J!

Beat R. Wicki, Entrepreneur

Reliability

Einer meiner Freunde, Jon Foster-Pedley, Direktor der Henley Business School Afrika, postete kürzlich auf LinkedIn den folgenden Kommentar: “Manche Leute verstehen nicht, was es bedeutet etwas zu erledigen. Es ist eine einfache Sache. Davon sprechen bedeutet nicht, etwas zu erledigen. Daran denken bedeutet nicht, etwas zu erledigen. Etwas tun, bedeutet etwas zu erledigen.”

Das tönt sehr einfach aber viele Leute verstehen nicht wirklich was es heisst, Aufgaben zu erledigen. Das führt mich zu einer grundlegenden Fertigkeit, welche im heutigen Geschäftsalltag extrem wichtig ist: Zuverlässigkeit. Es ist nämlich in Zeiten von Internet nicht mehr entscheidend Wissen zu haben – das ist vorhanden. Vielmehr geht es darum Wissen im rechten Moment und auf die richtige Weise anzuwenden.

Darum lege ich bei allen Bildungsprogrammen bei denen ich involviert bin grossen Wert auf die Soft Skills wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit oder Freundlichkeit. Diese sind heutzutage sehr wichtig, wenn es darum geht eine Arbeitsstelle zu finden und speziell wenn es dann nach der Einstellung darum geht den ersten positiven Eindruck zu bestätigen. Möchten Sie das ausprobieren? Stellen Sie einen meiner Stagiaires in Ihrem Betrieb an!

 

Jon Foster-Pedley, Dean and Director of Henley Business School Africa

 

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Easy Gone

Auf unserer kürzlichen Geschäftsreise freuten wir uns schon lange auf ein bestimmtes Restaurant. Es war nicht sicher ob es der Zeitplan zulässt, dass wir dort essen. Das Restaurant ist für lokale Verhältnisse extrem teuer, war aber immer eine wahre Gaumenfreude und wir haben unsere harte Arbeit damit belohnt.

Es hat auch diesmal geklappt und um 19:30 haben wir das Restaurant dann voller Vorfreude betreten. Anders als die letzten Male war es deutlich besser besetzt. Wir konnten uns trotzdem einen schönen Tisch aussuchen. Die Speisen waren nach wie vor gut aber nicht mehr so ausgezeichnet wie in den Vorjahren. Vor allem aber hat der Service stark nachgelassen. So wurde uns zum Beispiel der Wein dekantiert, was ich grundsätzlich als sehr schön empfinde. Wenn die Kellnerin diesen aber wie Mineralwasser umschüttet ist es schade um den Wein. Um 21:15 war dann die Küche schon geschlossen und ein Dessert konnte gar nicht mehr bestellt werden. Obwohl wir am Schluss die einzigen Gäste waren mussten wir fast 15 Minuten auf die Rechnung warten.

Schade, aber es ist halt so, dass ein guter Eindruck schneller zerstört als aufgebaut ist.

Beat R. Wicki

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It could be easy

Kürzlich habe ich auf einer Geschäftsreise wiederum im Novotel Budapest Centrum übernachtet. Dabei habe ich eine weitere tolle Idee entdeckt, welche nachahmenswert ist.

Anstatt zu jammern, dass die Konkurrenz zu gross und dadurch das Restaurant leer ist, klebte einfach ein schön bedrucktes Post-it am Spiegel mit einem Hinweis auf das schöne hausinterne Restaurant. Natürlich haben wir das Angebot genutzt und wurden nicht bloss mit ausgezeichneter ungarischer Küche verwöhnt, sondern auch noch durch dezente Live-Musik überrascht. Wo werden wir wohl bei unserem nächsten Aufenthalt in Budapest übernachten und essen?

Oft sind es ganz einfache Ideen, welche zum Erfolg führen. Wir inspirieren Sie auch gerne zu solch tollen Lösungen. Kontaktieren Sie mich einfach – am besten gleich jetzt!

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Delegation

Kürzlich habe ich an einem Management-Seminar folgenden Satz gehört: «man soll alles delegieren was andere auch können und alles selber machen, was andere nicht können». Obwohl der ursprüngliche Autor dieses Satzes unbekannt ist, birgt der Satz für mich viele Wahrheiten.

Zum einen macht es keinen Sinn, dass man Dinge macht, welche andere auch können und dies vielleicht sogar noch besser als wir selber. Somit kann man Standardaufgaben getrost delegieren. Hat man niemanden zum Delegieren kann man auch einen Dienstleister beiziehen, um die entsprechenden Aufgaben auszulagern. Fokussiert man sich konsequent auf die Dinge, welche nur wir selber machen können, ist es sehr erstaunlich, was plötzlich für Freiräume entstehen. Wenn man den Satz genau liest, stellt man fest, dass ursprünglich wirklich diese Dinge gemeint sind, welche nur wir selber tun können. Auch Dinge welche wir besser oder schneller als andere tun können, zählen hier nicht. Ich kann ja andere dazu trainieren, das schlussendlich auch so gut oder schnell wie ich zu machen.

Die Fokussierung auf die wenigen Dinge, welche nur wir selber tun können, entspricht idealerweise auch der Ausrichtung auf die eigene Bestimmung. Falls Sie diese noch suchen, helfe ich gerne – ich habe einige interessante Methoden dazu erlernt.

Beat R. Wicki, Entrepreneur Swiss Hospitality Academy

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Stagiaires

Ab Sonntag bis kommenden Donnerstag sind wir wieder in Osteuropa unterwegs um junge motivierte Talente für unser Stagiaires-Programm zu suchen. Wir sind wie folgt am Rekrutieren:

Montag 20.2.17: Tschechische Republik

Dienstag 21.2.17: Slowakei

Donnerstag 22.2.17: Ungarn

Gerne vermitteln wir auch für Ihren Betrieb die passende Unterstützung für die Sommersaison. Weitere Infos finden sich auf unserer Website.

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Act instead of Whining

Die ganze Reisebranche leidet seit Jahren unter der wachsenden Konkurrenz von Online-Anbietern. Es ist zwar sehr einfach heute einen Flug online zu buchen. Vielleicht bin ich einfach zu alt dafür. Aber ich schätze die persönliche Beratung durch mein Reisebüro. Die wissen genau, was meine Bedürfnisse sind, wo ich gerne sitze und dass mir Zuverlässigkeit und Sicherheit wichtiger sind, als der günstigste Flug.
Anstatt über die laufende Online-Konkurrenz zu jammern hat mein Reisebüro ihren Service ständig erweitert und die Kundendienstleistungen verbessert. So habe ich kürzlich zu meinen Reiseunterlagen zwei Kofferanhänger erhalten. Das ist ja noch nicht so speziell und machen viele Reisebüros seit Jahren. Als ich die Kofferanhänger näher angeschaut habe, waren sie bereits mit meinem Namen und Kontaktdaten beschriftet. Das ist wirklich ein toller Service, denn jeder der das schon selber gemacht hatte, weiss wie mühsam das einpassen eigener Schilder in ein spezielles Format ist.
Diese kleinen Elemente machen dann eben den Unterschied zum Standard-Anbieter und differenzieren klar vom Online-Markt. Weitere Infos zum Anbieter finden sich unter http://webtravel.ch/chur/

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Frank

Gestern hatte ich einen längeren Aufenthalt auf dem Flughafen von Johannesburg. Wie üblich verbrachte ich die Zeit in der Lounge und war am Arbeiten. Reisen sind für mich inspirierend und ich liebe die Zeit, welche ich in Flughäfen verbringe. Das laufende Kommen und Gehen inspiriert mich und ich bin dort jeweils sehr produktiv. Da meine Reisen normalerweise mit sehr straffen Zeitplänen verbunden und daher anstrengend sind, geniesse ich in der Lounge auch ab und zu ein gutes Glas Wein.
In der Lounge von South African Airways am Flughafen Johannesburg hatte ich wieder eines dieser tollen Erlebnisse. Frank – ein Kellner – hat mir mit wenig Aufwand einen ausserordentlichen Service erbracht. Obwohl ich nicht an die Bar ging hat er erkannt, dass mein Glas leer war und mir einfach ein neues gebracht. Und dies tat er mit einem breiten Afrikanischen Lächeln, das so sympathisch war, dass ich einfach auch lachen musste. Ich fühlte mich perfekt aufgehoben und werde jederzeit gerne in die SAA-Lounge in Johannesburg zurückkommen.
Eigentlich ist die erfolgreiche Hotellerie wirklich so einfach. Es sind die kleinen Dinge nicht die grossen Investitionen, welche schlussendlich den Unterschied ausmachen J.

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