Young Talents

Ab heute sind wir wieder unterwegs in Ungarn, der Slowakei und Tschechien und suchen die jungen, motivierten Talente für unsere Partnerbetriebe in der kommenden Wintersaison. Für schnellentschlossene gibt es immer noch eine Möglichkeit: wir rekrutieren am Mittwoch 13.9.17 in Békéscaba HU, am Donnerstag 14.9.17 in Zvolen SK und am Samstag, 16.9.17 in Poděprady CZ. Falls Sie Interesse haben, können Sie sich noch auf unserer Website registrieren.

Wir freuen uns auf Euch!!

Digitization

Digitalisierung ist heute sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich ein grosses Schlagwort. Immer mehr Bereiche werden davon erfasst. Dadurch werden wir auf der einen Seite immer transparenter als Menschen, da viele unserer Daten irgendwo hinterlegt sind. Auf der anderen Seite gibt es auch grosse Chancen, vor allem Routinearbeiten einfacher zu erledigen oder sein tägliches Leben zu unterstützen.

Wenn ich am Morgen ins Badezimmer komme und auf die Waage stehe, wird mein Gewicht automatisch ans Handy übertragen und beim Rasieren kann ich die Grafik mit der Entwicklung meines Gewichts in den vergangenen Tagen oder Monaten anschauen. Keine Angst, jetzt kommt keine Aufforderung zum Kalorienzählen oder gar Abnehmen. Dazu bedeutet mir der Genuss von gutem Essen zu viel und bin ich ein zu leidenschaftlicher Hobbykoch J. Vielmehr möchte ich mit diesem Beispiel aufzeigen wie man mit Digitalisierung umgehen kann. Sicherlich bin ich im Grundsatz an neuen Technologien interessiert und teilweise auch davon fasziniert. Ich versuche jedoch, diese möglichst so einzusetzen, um mein Leben zu vereinfachen. So verwalte ich zum Beispiel meinen Kalender konsequent elektronisch, so dass ich meine Termine jederzeit auch diskret auf meiner Apple Watch sehen kann.

Für mich ist daher nicht die Frage ob ich mich auf Digitalisierung einlassen will, sondern wie ich damit umgehe oder wie ich die neuen Technologien zu meinem Vorteil einsetze und mir das Leben damit einfacher mache. Damit schaffe ich mir mehr Zeit um mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Mindfullness

Unsere Hunde haben mich kürzlich beim Morgenspaziergang zu diesem Blog inspiriert: Es hatte in der Nacht geregnet und der Weg war noch feucht, daher hatte es viele Schnecken darauf. Mir als Zweibeiner war es schon schwergefallen, keine Schnecke zu zertreten. Faszinierend war jedoch zu beobachten, wie die Hunden mit all ihren vier Beinen, nie eine Schnecke auch nur berührten. Total achtsam gingen sie dem Weg entlang.

Was hat diese Beobachtung nun in einem Management-Blog verloren? Ich denke sehr viel, denn auch Manager sollten sich achtsam in ihrem Umfeld bewegen. Nur wenn man nicht rücksichtslos mit seinem Umfeld umgeht, sondern darauf achtet, kann man auch Rücksicht und Respekt erwarten. Und dies sogar, wenn mal Entscheidungen gefällt werden müssen, die nicht populär sind. Ich habe mir vor einiger Zeit angewöhnt, folgende drei Fragen zu beantworten, bevor ich Änderungen in die Wege leite: 1. Was machen die Mitarbeitenden heute? 2. Wie lösen sie diese Aufgaben? 3. Warum lösen sie ihre Aufgaben auf diese Weise? Damit habe ich sichergestellt, dass ich nicht einfach aus der Vogelperspektive etwas entscheide, sondern diejenigen Personen mit einbezogen habe, welche vom Entscheid betroffen sind.

Natürlich nehmen mir diese Fragen keinen Entscheid ab und die Entscheidungen will ich auch selber fällen, wenn ich die Verantwortung habe. Mit dieser Methode habe ich jedoch die Betroffenen mit einbezogen, habe vorausgesetzt, dass sie ihre Arbeit heute schon gut machen und kenne auch ihre allfälligen Bedenken. Haben Sie Lust mehr darüber zu erfahren? Nehmen Sie Kontakt mit mir auf!

Shayan

Rehearsa

«Das Leben ist keine Generalprobe» ist ein Zitat von Hermann Scherer, dem bekannten Erfolgsautor und Redner. Er trifft mit seiner provokativen Art wieder einmal mehr den Nagel auf den Kopf.

Ich bin nämlich auch der Überzeugung, dass es keinen Sinn macht, das Leben als Hauptprobe zu sehen und darauf zu warten oder eben zu proben, dass es dann endlich wirklich losgeht. Vielmehr findet unser Leben täglich statt. Wir können nicht proben für das, was uns morgen erwarten wird. Sondern es geht meines Erachtens darum, dass wir uns den täglichen Herausforderungen stellen und das Beste aus jeder Situation machen. Ich persönlich habe dafür ein ganz einfaches Rezept: Wenn etwas nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe, betrachte ich dies als Lernerfahrung und versuche es beim nächsten Mal besser zu machen. So ist auch jeder Misserfolg eine Erfahrung die einem weiter bringt. Das nicht Opportunismus, sondern vielmehr ein Abfinden mit der Tatsache, dass wir die Vergangenheit nie ändern können. Also lernen wir daraus und Misserfolge erhalten sofort einen Nutzen.

Viel Spass beim heutigen Lernen!

Beat R. Wicki

Mental Reservations

Der ehemalige Südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela sagte einmal: «Vorbehalte in sich zu tragen ist wie Gift zu trinken und darauf zu warten, dass der andere daran stirbt». Einmal mehr hat er damit seine grosse Weisheit und Lebenserfahrung bewiesen mit der er schlussendlich auch den Wechsel der Regenbogennation vom System der Apartheid in die Neuzeit wesentlich mitgestaltet hatte.
Grundsätzlich versuche ich immer offen durchs Leben zu gehen und somit möglichst wenig Vorbehalte zu haben. Auch ich bin bloss ein Mensch und das gelingt mir nicht immer. Daher holt mich diese Aussage von Nelson Mandela immer wieder auf den Boden und ich werde mir bewusst, dass Vorbehalte nichts mit der Realität zu tun haben und nur bei mir liegen. Daher versuche ich diese immer gleich abzulegen.
Ich wünsche Ihnen viel Spass dabei, dies auch zu versuchen.

Inner Middle

Heute bin ich mit guten Freunden unterwegs auf der Älggialp. Dies ist der geografische Mittelpunkt der Schweiz und daher Grund genug, sich einige Gedanken zur eigenen Mitte zu machen.

Eine der grössten Herausforderungen in der heutigen Zeit ist die enorme Informationsflut und die damit verbundene Hektik. Hatte man vor Jahren noch Zeit Entscheidungen zu überdenken, werden diese heute nahezu zeitlos verlangt – oder eben online. Genau dies ist wohl auch die grösste Herausforderung für Manager. Man ist rund um die Uhr online und stellt sich oft vor, dass die Kunden auch rund um die Uhr Antworten erwarten. Hier braucht es Standfestigkeit und Ruhe um zu widerstehen. Natürlich gehört es nach wie vor zum guten Ton, z.B. eine E-Mail innerhalb von 24 Stunden zu beantworten. Es braucht aber nicht immer die finale Antwort zu sein, man darf einem Kunden auch mitteilen, dass man mehr Zeit für seriöse Abklärungen braucht und dann die Antwort auf später terminieren.

Um auf diese Weise reagieren zu können, braucht ein Manager aber sicherlich eine innere Balance. Er muss seine innere Mitte kennen, wobei wir zurück beim Thema sind. Kennt man seine Mitte, kann man sich jederzeit selber ausbalancieren und hat automatisch einen Ausgleich zur Hektik im Geschäftsalltag. Möglichkeiten die innere Mitte zu finden sind die fantastischen Weisheiten des taoistischen Gesichter-Lesens oder der Chinesischen Astrologie. Möchte man auch noch ein unterstützendes Umfeld schaffen, sind die Grundlagen von Feng-Shui perfekt dazu geeignet. Möchten Sie in einem dieser Bereiche Unterstützung erhalten, melden Sie sich bei mir. Ich habe nicht bloss grosse Erfahrungen, sondern auch fundierte Ausbildungen in all diesen Bereichen.

Well Done!

Der Stagiaires-Kurs Sommer 2017 konnte mit Erfolg abgeschlossen werden. Am letzten Samstag sind 34 junge motivierte Berufsleute in ihr Praktikum gereist. Bereits am selben Abend haben die ersten mit der Arbeit begonnen.

Meinem ganzen Team hat es echt Freude bereitet, unsere zukünftigen Kolleginnen und Kollegen bei einem Schritt auf ihrer Karriereleiter unterstützen zu dürfen. Ich wünsche allen viel Spass, Freude und Durchhaltewillen im Praktikum.

Möchten Sie auch einen Studierenden aus dem Stagiaires-Programm in Ihrem Betrieb übernehmen? Nehmen Sie Kontakt auf mit mir! Das Winter-Programm startet bereits am 10.12.17.

Veröffentlicht unter home

Knowledge – Wissen

Platon, ein antiker griechischer Philosoph war ein Schüler von Sokrates und lebte von 428 bis 348 v.Chr. Er beschäftigte sich unter anderem mit dem Wissen und etablierte den bekannten Satz: «Ich weiss, dass ich nichts weiss», den ich kürzlich wieder gehört habe. Der Satz hat mich zu diesem Blog inspiriert.

Man kann dieses bekannte Zitat zum einen im Sinne von Platon interpretieren. Andererseits kann man es auch als Lebensphilosophie nutzen. Für mich ist es dies auf jeden Fall. Denn wenn ich weiss, dass ich nichts weiss, bin ich grundsätzlich darauf eingestellt weiter zu kommen und offen für ständiges Lernen. Das Leben besteht ja schliesslich daraus, neue Erfahrungen zu machen und zu lernen. Unter anderem darum begeistert mich das Bildungswesen. Die Ausbildung junger Menschen, um ihnen einen optimalen Start in die Berufslaufbahn zu ermöglichen, ist faszinierend.

Gerne helfe ich auch Ihnen bei Ihren Bildungsprojekten. Kontaktieren Sie mich gleich jetzt!

Veröffentlicht unter home

They are back again!

Gestern haben 34 hoffnungsvolle, motivierte junge Studierende aus Tschechien, der Slowakei und Ungarn unser Stagiaires-Programm begonnen. Sie werden nun während zwei Wochen unseren Weiterbildungskurs in Luzern absolvieren und anschliessend für dreieinhalb Monate in einem Hotel oder Restaurant in der Schweiz ihr Praktikum absolvieren.

Wir wünschen allen viel Erfolg dabei!

Decisions

Kürzlich habe ich in einem Interview den folgenden Satz gehört: Wer führt muss Entscheidungen treffen und wer entscheidet kann es nicht allen recht machen. Leider habe ich den Namen des Managers nicht mitbekommen, der das gesagt hat. Der Satz fasst meines Erachtens viele wesentliche Herausforderungen einer Führungskraft sehr passend zusammen.

Ich denke, dass es eine der Hauptaufgaben ist, dass ein Manager Entscheidungen trifft. Hat er seinen Job richtig verstanden, muss er die Entscheidungen nicht alleine treffen. Ein Manager hat ja ein Team von Fachberatern, welche ihm jeweils die wesentlichen Fakten für die Entscheidung liefern. Wichtig ist nun aber, dass der Manager seine Entscheidung aus einer anderen Perspektive trifft und alle Fakten betrachtet. Die beratenden Experten sehen meist nur einen oder wenige Aspekte und können somit nicht alles mit einbeziehen.

Der autokratische Führungsstil, bei dem der Patron einfach alleine entscheidet wird heute meist nicht sehr geschätzt. Man versucht seine Mitarbeitenden mit einzubeziehen und mitentscheiden zu lassen. Trotzdem entscheidet die verantwortliche Führungskraft am Schluss alleine, denn sie trägt auch die Verantwortung dafür. Somit ist es in der Natur der Sache, dass nicht immer alle mit Entscheidungen einverstanden sind, respektive aus ihrer Perspektive diese anders gefällt hätten. Wichtig scheint mir, dass man dies entsprechend kommuniziert und seine Mitarbeitenden wissen lässt, dass Entscheidungen aus sachlichen Überlegungen getroffen worden sind und nicht etwa als persönliche Niederlagen aufgefasst werden dürfen.

Suchen Sie weitere Tipps dazu? Kontaktieren Sie mich am besten gleich jetzt!

Beat R. Wicki