Treffpunkt Erfolg

Möchten Sie wieder einmal einen Tag mit Gleichgesinnten verbringen und sich dabei noch von hervorragenden Referenten inspirieren lassen? Dann blockieren Sie den Freitag, 17. November 2017 in Ihren Kalender.

Die Erfolgsakademie von Wendelin Niederberger führt dann im Mövenpick Hotel Egerkingen den 17. Treffpunkt Erfolg durch. Referenten wie Peter Kleylein, Fabian Scheidler, Brigitte und Christian Hoefliger – von Siebenthal, Sina Trinkwalder oder Heini Staudinger werden aus Ihren Erfahrungen berichten und praxisnah inspirieren.

Für mich jedes Jahr ein fixes Datum im Kalender. Es freut mich auch Sie dort zu treffen. Weitere Details und die Anmeldung finden Sie hier. Bis bald in Egerkingen.

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Past – Future – Presence

Kürzlich habe ich auf einem Deko-Gegenstand folgendes Zitat gelesen: “Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.“ Meine Recherchen haben ergeben, dass dieses Zitat Buddha zugeschrieben wird.

Das Zitat bringt meines Erachtens viel wichtiges Management-Wissen auf den Punkt. Vielfach wird nämlich die Vergangenheit im Detail analysiert und man vergisst darob die Gegenwart. Bezeichnenderweise wird in der Vergangenheit dann oft noch der Fokus auf Fehler gelegt und positive Erfahrungen oder gar Lob werden meist vergessen. Unbestritten ist es wichtig, dass man Fehler erkennt und den Grund dafür analysiert. Es sollte dabei jedoch nicht primär darum gehen, wer den Fehler gemacht hat, sondern dass dieser nicht wiederholt wird. Wenn etwas in der Vergangenheit gut gemacht worden ist, darf übrigens auch von einem Manager gelobt werden :-).

Die Ausrichtung auf die Zukunft wird in der Management-Sprache mit Vision, Strategie, Planung umschrieben. Auch diese ist wichtig, denn sie beinhaltet die Planung und Ausrichtung der Unternehmung. Damit werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Allerdings ist es entscheidend sich bewusst zu sein, dass die Geschäfte in der Gegenwart gemacht werden. Dazu gehört die Stimmung im Team und in der ganzen Firma. Eine gute Atmosphäre motiviert alle Mitarbeitenden, das Beste zu geben und über sich hinauszuwachsen. Das spüren auch die Kunden und diese werden positiv davon überrascht sein.

Möchten Sie mehr dazu erfahren, wie das Klima in Ihrer Firma verbessert werden kann? Kontaktieren Sie mich am besten gleich jetzt!

Beat R. Wicki

Mindfullness

Unsere Hunde haben mich kürzlich beim Morgenspaziergang zu diesem Blog inspiriert: Es hatte in der Nacht geregnet und der Weg war noch feucht, daher hatte es viele Schnecken darauf. Mir als Zweibeiner war es schon schwergefallen, keine Schnecke zu zertreten. Faszinierend war jedoch zu beobachten, wie die Hunden mit all ihren vier Beinen, nie eine Schnecke auch nur berührten. Total achtsam gingen sie dem Weg entlang.

Was hat diese Beobachtung nun in einem Management-Blog verloren? Ich denke sehr viel, denn auch Manager sollten sich achtsam in ihrem Umfeld bewegen. Nur wenn man nicht rücksichtslos mit seinem Umfeld umgeht, sondern darauf achtet, kann man auch Rücksicht und Respekt erwarten. Und dies sogar, wenn mal Entscheidungen gefällt werden müssen, die nicht populär sind. Ich habe mir vor einiger Zeit angewöhnt, folgende drei Fragen zu beantworten, bevor ich Änderungen in die Wege leite: 1. Was machen die Mitarbeitenden heute? 2. Wie lösen sie diese Aufgaben? 3. Warum lösen sie ihre Aufgaben auf diese Weise? Damit habe ich sichergestellt, dass ich nicht einfach aus der Vogelperspektive etwas entscheide, sondern diejenigen Personen mit einbezogen habe, welche vom Entscheid betroffen sind.

Natürlich nehmen mir diese Fragen keinen Entscheid ab und die Entscheidungen will ich auch selber fällen, wenn ich die Verantwortung habe. Mit dieser Methode habe ich jedoch die Betroffenen mit einbezogen, habe vorausgesetzt, dass sie ihre Arbeit heute schon gut machen und kenne auch ihre allfälligen Bedenken. Haben Sie Lust mehr darüber zu erfahren? Nehmen Sie Kontakt mit mir auf!

Shayan

Mental Reservations

Der ehemalige Südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela sagte einmal: «Vorbehalte in sich zu tragen ist wie Gift zu trinken und darauf zu warten, dass der andere daran stirbt». Einmal mehr hat er damit seine grosse Weisheit und Lebenserfahrung bewiesen mit der er schlussendlich auch den Wechsel der Regenbogennation vom System der Apartheid in die Neuzeit wesentlich mitgestaltet hatte.
Grundsätzlich versuche ich immer offen durchs Leben zu gehen und somit möglichst wenig Vorbehalte zu haben. Auch ich bin bloss ein Mensch und das gelingt mir nicht immer. Daher holt mich diese Aussage von Nelson Mandela immer wieder auf den Boden und ich werde mir bewusst, dass Vorbehalte nichts mit der Realität zu tun haben und nur bei mir liegen. Daher versuche ich diese immer gleich abzulegen.
Ich wünsche Ihnen viel Spass dabei, dies auch zu versuchen.

Decisions

Kürzlich habe ich in einem Interview den folgenden Satz gehört: Wer führt muss Entscheidungen treffen und wer entscheidet kann es nicht allen recht machen. Leider habe ich den Namen des Managers nicht mitbekommen, der das gesagt hat. Der Satz fasst meines Erachtens viele wesentliche Herausforderungen einer Führungskraft sehr passend zusammen.

Ich denke, dass es eine der Hauptaufgaben ist, dass ein Manager Entscheidungen trifft. Hat er seinen Job richtig verstanden, muss er die Entscheidungen nicht alleine treffen. Ein Manager hat ja ein Team von Fachberatern, welche ihm jeweils die wesentlichen Fakten für die Entscheidung liefern. Wichtig ist nun aber, dass der Manager seine Entscheidung aus einer anderen Perspektive trifft und alle Fakten betrachtet. Die beratenden Experten sehen meist nur einen oder wenige Aspekte und können somit nicht alles mit einbeziehen.

Der autokratische Führungsstil, bei dem der Patron einfach alleine entscheidet wird heute meist nicht sehr geschätzt. Man versucht seine Mitarbeitenden mit einzubeziehen und mitentscheiden zu lassen. Trotzdem entscheidet die verantwortliche Führungskraft am Schluss alleine, denn sie trägt auch die Verantwortung dafür. Somit ist es in der Natur der Sache, dass nicht immer alle mit Entscheidungen einverstanden sind, respektive aus ihrer Perspektive diese anders gefällt hätten. Wichtig scheint mir, dass man dies entsprechend kommuniziert und seine Mitarbeitenden wissen lässt, dass Entscheidungen aus sachlichen Überlegungen getroffen worden sind und nicht etwa als persönliche Niederlagen aufgefasst werden dürfen.

Suchen Sie weitere Tipps dazu? Kontaktieren Sie mich am besten gleich jetzt!

Beat R. Wicki

Little Things

Kürzlich habe ich auf einer Internetplattform folgenden Spruch gelesen: «Ein Lächeln, eine Geste, eine Umarmung, ein Wort – es sind oft die kleinsten Dinge, welche den grössten Unterschied ausmachen».

Dieser entspricht genau meiner Philosophie. Es geht vor allem auch in der Führung im Kern nicht darum, grosse Konzepte zu erstellen, Strategien und Leitbilder aufzubauen, sondern im richtigen Moment richtig zu handeln. Und da kann eine kleine Geste oder ein Lächeln Eisberge schmelzen. Haben Sie heute schon ein Lächeln verschenkt? Falls nicht, machen Sie es sofort und nehmen Sie es nicht erst auf die Pendenzenliste. Das ist wichtig!

Gerade in der Hotellerie ist dieses Bewusstsein existenziell. Wenn die Mitarbeitenden dieses Gespür nicht haben oder nicht leben dürfen, fehlt etwas Wesentliches: die Gastfreundschaft! Brauchen Sie Anregungen oder weitere Hinweise? Kontaktieren Sie mich – ich helfe gerne weiter!

Beat R. Wicki, Entrepreneur Swiss Hospitality Academy

Help

„Jemandem zu helfen bedeutet nicht, sich selber zu vernachlässigen“ besagt ein Sprichwort der Mamprusi. Die Mamprusi sind ein Volk aus dem westafrikanischen Staaten Ghana und Togo. Sie haben ganz offenbar noch ein grosses Wissen an urtümlichen Volksweisheiten, denn ich finde das Sprichwort ganz spannend. Es lässt sich nämlich perfekt auch in den Geschäftsalltag übertragen.

Die Beziehung zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten ist schlussendlich ein gegenseitiges Helfen: Die Firma „hilft“ den Mitarbeitenden mit einem Salär als Entschädigung für deren Arbeitsleistung. Mit ihren Kompetenzen und ihrer Zeit helfen die Mitarbeitenden der Firma ihre Ziele zu erreichen. Somit hilft man sich in einem Arbeitsverhältnis jeweils gegenseitig. Der Kern des Sprichwortes ist wohl das, was man heute als gesunde „work-life-balance“ bezeichnet. Nur das Gleichgewicht von Geben und Nehmen ist nachhaltig und erfolgsversprechend. Somit sollte der wertschätzende und faire Umgang mit Mitarbeitenden eine Selbstverständlichkeit sein und führt zu langfristig stabilem Erfolg.

Möchten Sie mehr darüber hören? Ich teile gerne meine praktischen Erfahrungen mit Ihnen. Kontaktieren Sie mich!

Beat R. Wicki

Beat R. Wicki

Impossibility

 

Kürzlich habe ich folgendes Sprichwort bei Hermann Scherer gelesen: Der Glaube an die Unmöglichkeit schützt die Berge vor dem Versetztwerden. Spannend – finden Sie nicht auch? Die alten Chinesen und Ägypter haben jedoch schon vor Jahrhunderten bewiesen dass Berge versetzt werden können!

Wie oft lassen wir uns im Alltag von den bekannten Regeln leiten und schauen nicht über den Gartenzaun hinaus? Wenn ich Beratungen durchführe, frage ich immer erst „wieso“ man etwas auf diese Weise macht bevor ich mir eine Meinung bilde. Kommt dann die Antwort „das haben wir schon immer so gemacht“, ist es angebracht zu hinterfragen ob man das auch in Zukunft immer so machen soll oder vielleicht einen kleinen Berg versetzen könnte und somit einen effizienteren Weg finden könnte.

Möchten Sie gemeinsam mit mir Berge versetzen? Ich bin dabei – rufen Sie an!

Berge

Buerocracy

Kürzlich habe ich gelesen, dass der Britische Bürokratieforscher Northcote Parkinson herausgefunden hat, dass sich Arbeit dehnt genau in dem Mass ausdehnt, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht. Natürlich kommen uns dabei gleich die öffentlichen Verwaltungen in den Sinn und die unselige Bürokratie, z.B. beim Ausfüllen der Steuererklärung.

Schiessen wir hier jedoch nicht auf die Falschen? Sollten wir nicht erst vor der eigenen Haustüre aufräumen und z.B. auch die Hotelketten oder andere Grossbetriebe anschauen. Ich kenne viele Hotel-Manager, die sich vor lauter Reporting an die Konzernzentrale nicht mehr um die Gäste kümmern können und dafür Guest Relation Manager oder andere Funktionen erfinden. Sind die Zeiten wirklich vorbei in welchen der Hoteldirektor die Gäste noch kannte und sie persönlich begrüsste?

Ich rufe hiermit sämtliche Hoteliers auf sich wieder nach dem Ursprung des Namens ihrer Branche zu richten, was im Englischen perfekt ausgedrückt wird: Hospitality heisst nämlich auch Gastfreundschaft. Das sollten die eigentlichen Kernwerte der täglichen Aufgabe eines Hoteldirektors sein – egal ob er sich nun General Manager oder CEO nennt.

Habe ich übertrieben? Ein ehemaliger CEO wartet gespannt auf Ihre Rückmeldungen :-).

Management by …

Kennen Sie diese Sprüche auch:

Management by Helikopter – Hinfliegen, Staub aufwirbeln und weg sein bevor wieder klare Sicht herrscht.

Management by Champignon – die Mitarbeiter im Dunkeln lassen, gelegentlich mit Mist bestreuen und sofort abschneiden wenn sich mal ein heller Kopf zeigt.

Management by Babysitter – dort aktiv werden wo jemand am lautesten schreit

Oder lieber etwas seriöser wie Management by Objectives, Management by Decision, Management by Delegation, Management by Projects oder Management by Results ….

Alle diese Konzepte (mindestens die zweitgenannten) sind seriöse Methoden und haben alle etwas richtiges an sich. Es sind gute Methoden und sie haben ihre Berechtigung wenn sie dafür angewandt werden, wofür sie entwickelt worden sind. Und all diese Methoden haben das Problem, dass sie nur für einen engen Bereich anwendbar sind und nicht umfassende Führungskonzepte darstellen. Sie berücksichtigen ein wesentliches Element nicht oder viel zu wenig: den Menschen. Auch wenn heute vieles automatisch erledigt werden kann, ist es doch immer wieder der Mensch, welcher das Wesentliche einer Dienstleistung ausmacht. Ein Hotel kann noch so luxuriös und nach neusten Erkenntnissen gebaut sein, wenn Sie unfreundlich empfangen werden ist die Faszination dahin.

Daher sollte ein gutes Management die Menschen mit all ihren Stärken in den Mittelpunkt stellen. Alle Mitarbeitenden müssen die Chance haben, ihre Potenziale weiter zu entwickeln.  Einerseits soll jeder am optimalen Platz innerhalb der Firma sein und andererseits die Energien der einzelnen Teammitglieder sowie diejenigen zwischen den Personen in einer positiven Ausrichtung sein.

Sind Sie an dieser Thematik interessiert, dann erzähle ich Ihnen gerne mehr darüber.